Ökumene

Respektvoll miteinander - Evangelische Christen und Muslime in Österreich.

Eine Orientierungshilfe

 

Buchbeschreibung:


Der Islam ist in Österreich seit 100 Jahren anerkannt, wird aber meist als eine fremde Religion aus fernen Ländern angesehen. Auch Missverständnisse und Vorurteile sind immer noch verbreitet. Heute leben Muslime und Musliminnen Tür an Tür mit uns. Das fordert zu einem glaubwürdigen christlichen Friedenswillen auf und zu einem respektvollen Umgang miteinander.
Der Islam ist eine eigenständige Religion, weshalb es nicht darum geht, sich in Glaubensfragen zu einigen. Die Orientierungshilfe will informieren, denn Begegnungen setzen Wissen voneinander voraus: geschichtlich, theologisch, praktisch. Sie bietet damit den evangelischen Pfarrgemeinden eine Grundlage für Gespräche und gemeinsame Aktionen mit unseren muslimischen Mitbürgern und Mitbürgerinnen.

 

Preis: € 12,50 exkl. Versand

 

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Buch:  Respektvoll miteinander - Evangelische Christen und Muslime in Österreich

Pressemitteilung des Christlichen Rats für das Gespräch mit den Religionen


Christlicher Rat für das Gespräch mit den Religionen übergibt Orientierungshilfe für den Moscheebau an Landeshauptmann Pühringer


Der Christliche Rat für das Gespräch mit den Religionen OÖ (CRR) hat eine Orientierungshilfe für den Moscheebau erstellt und am 18.10.2010 an Landeshauptmann Josef Pühringer übergeben.

Dem Christlichen Rat für das Gespräch mit den Religionen in OÖ gehören die Altkatholische Kirche, die Evangelische Kirche A. B., die Evangelische-Methodistische Kirche, die Römisch-Katholische Kirche und die Rumänisch-orthodoxe Kirche an. Sprecher ist Superintendent Dr. Gerold Lehner von der Evangelischen  Kirche A.B. in Oberösterreich.

Der Sprecher des CRR, Superintendent Gerold Lehner betonte, dass die christlichen Kirchen in OÖ diese Orientierungshilfe erarbeitet hätten, um das friedliche Zusammenleben der Religionen in unserem Land zu fördern. "Der Bau von Moscheen im öffentlichen Raum hat hohen symbolischen Stellenwert und gibt nicht selten Anlass zu Konflikten. Neben dem Aspekt der Religionsfreiheit einerseits und der Erwartung des Respekts vor der Kultur des Landes von Seiten der Muslime anderseits stellt sich gerade für eine verunsicherte Gesellschaft die Frage, worin denn ihre eigene Identität besteht" erläuterte Lehner. Die Orientierungshilfe schließe deshalb mit einer Reihe von selbstkritischen Fragen, an deren Beantwortung sich die Zukunft des Landes und seiner Kultur entscheiden werde. Im übrigen ist die Arbeit des CRR für Lehner auch "Ausdruck einer vitalen Ökumene in OÖ und für diese zukunftsweisend".

Beitrag zur Versachlichung der Diskussion
Der Gerneralvikar der katholischen Diözese Linz Severin Lederhilger hob hervor, dass diese Orientierungshilfe seitens der christlichen Kirchen ein Beitrag zur Versachlichung und Sensibilisierung sein wolle. „Die christlichen Kirchen in OÖ setzen sich mit dem Thema Moscheebau in dieser Broschüre sehr differenziert auseinander.“, so Generalvikar Lederhilger. Grundsätzlich hält der Rat fest, dass der Bau von Moscheen auf der Basis der freien Religionsausübung nicht einfach unterbunden werden kann. Die Moschee ist für den Christlichen Rat ein „öffentlicher Raum“, der einen Ansatz bietet „mögliche Parallelwelten transparenter werden zu lassen“ und ins Gespräch mit den Muslimen zu kommen. Wird eine Moschee geplant, so empfehlen die Christlichen Kirchen in OÖ., das Vorhaben in der Öffentlichkeit vorzustellen und miteinander zu diskutieren. Ängste der Bevölkerung vor Überfremdung müssen dabei wahrgenommen und im gegenseitigen Respekt gehört werden.      

Moscheenbau in Österreich und Kirchenbau in anderen Ländern
Was den Kirchenbau in muslimischen Ländern betrifft, schließt sich der Christliche Rat ausdrücklich den Ausführungen der katholischen deutschen Bischofkonferenz an:
„Als grundsätzlich geschütztes Gut darf das Recht auf religiöse Freiheit und das damit verbundene Recht auf den Bau von Moscheen auch nicht daran geknüpft werden, dass Christen in islamischen Ländern gleichfalls individuelle und korporative Religionsfreiheit genießen. Gerade weil wir Christen die Einschränkungen der Religionsfreiheit in muslimisch geprägten Ländern ablehnen und verurteilen, setzen wir uns nicht nur für die Rechte der dortigen Christen ein, sondern auch für die Rechte der Muslime bei uns. Für Christen und Muslime muss gleichermaßen gelten: Gerade derjenige, der in anderen Ländern für die Angehörigen seiner Glaubensgemeinschaft in der Minderheitssituation Religionsfreiheit fordert, darf sie den religiösen Minoritäten im eigenen Land nicht vorenthalten. Wir bitten deshalb die in unserem Lande lebenden Muslime, gemeinsam mit uns auch für die Religionsfreiheit in islamischen Ländern einzutreten. Es muss ein gemeinsames Anliegen von Christen und Muslimen sein, dass beide Religionen den Gottesdienst überall in der Welt in einem würdigen, ihnen gemäßen Rahmen abhalten können.“

MMag. Helmut Außerwöger
Kommunikationsbüro der Diözese Linz

 


MOSCHEEBAU : Eine ökumenische Orientierungshilfe in OÖ [Okt. 2010] PDF Button

 


 

 

 

Christlicher Rat für das Gespräch mit den Religionen in OÖ (CRR)

 

Stellungnahme des CRR zum Minarettverbot in der SchweizPDF Button
Plädoyer für den Religionsunterricht PDF Button

 


 

 

 


21-02-2019 06:23

 

 

Link: www.evangelisch-sein.at

Katalog: Fliegende Blätter

Ausstellungskatalog: Fliegende Blätter – Ein Gespräch zwischen Reformation, Kunst und Moderne
Ab jetzt auch in der Superintendentur OÖ erhältlich.
Preis € 10,- + Portokosten

 

 

Landesausstellungskatalog 2010

 

 

Buch: Respektvoll miteinander - Evangelische Christen und Muslime in Österreich.


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